Trainingsprojekte
Die geplanten Projekte für die anfänglichen Zielländer, werden so angelegt, dass sie positiv auf die armen Bevölkerungsgruppen einwirken. Vor allem wird Wert auf Selbsthilfeprojekte gelegt, die auf eine Reduzierung der Armut abzielen, unter Förderung der direkten Teilnahme der benachteiligten Jugendlichen bei der Planung und Ausführung. Die Projekte sollen so zugeschnitten werden, dass sie strukturellen Reformen bei der Ausbildung in den Zielländern Vorrang ein- räumen, und sich damit dauerhaft positiv auf die benachteiligten Jugendlichen und ihre Gemeinden auswirken.
Die Afrikanische Jugendhilfe e. V betrachtet es als ihre Aufgabe, für die weniger glücklichen der afrikanischen Jugendlichen neue Möglichkeiten zu eröffnen, damit sie Zugang zu einer Grundbildung und einer Berufsausbildung erhalten. Bildung ist ein hohes Gut; in die Bildung Jugendlicher zu investieren darf daher als ein wichtiger Beitrag gelten, die begrenzten menschlichen Ressourcen optimal zu entwickeln. Nichts, was für Jugendliche getan wird, ist verschwendet.
Die Strategie der AYF besteht darin, sich zunächst auf die englisch-sprachigen Länder Afrikas zu konzentrieren, und dann die Aktivitäten auf die anderen Länder auszuweiten. Die Projekte werden in Phasen und nach regionalem Ansatz, durchgeführt werden:
Zeitrahmen der Projekte
Für die verschiedenen Trainingsmaßnahmen sind verschiedene Zeitspannen angesetzt:
| 1. Workshops | 6 Monate |
|---|---|
| 2. Ausbildungskurse | 1 Jahr |
| 3. Weiterführende Schulausbildung | 3 Jahre |
Phase I: West Africa: Ghana und/oder Gambia;
Phase II: East Africa: Kenia und/oder Uganda;
^TopDurchführung
- Studenten/innen werden als Teilnehmer des Programms ausgewählt. Das Programm findet in Trainings- und Ausbildungseinrichtungen statt, die von den Bildungsministerien der einzelnen Länder und von der AYF anerkannt sind.
- Maximal 150 Jugendliche aus verschiedenen Regionen können jährlich zugelassen werden. (Die Auswahl der Kandidaten hängt von der Zielsetzung des Programms und den vorhandenen Möglichkeiten ab.) Die regionale Herkunft der Kandidaten soll ausgewogen sein.
- Denjenigen der Kandidaten, die Neigung zu einer weiterführenden Ausbildung erkennen lassen, soll der Besuch einer von der Organisation ausgesuchten weiterführenden Kurses bezahlt werden. Den anderen Kandidaten soll der Erwerb praktischer Fähigkeiten im Handel oder Handwerk in geeigneten Ausbildungseinrichtungen ermöglicht werden.
- Unter Anleitung von Lehrern in den verschiedenen Ausbildungseinrichtungen sollen die Jugendlichen praktische Fähigkeiten und unternehmerische Kenntnisse erwerben. Langfristiges Ziel ist es, die Kandidaten zu animieren, sich selbständig zu machen und dadurch selbst Arbeitsplätze zu schaffen und dadurch einen Beitrag zur nationalen Entwicklung zu leisten.
- Es werden Workshops und Seminare seitens der verschiedenen Institutionen stattfinden zu den Themen der Ausbildung, die Jugendlichen gerade durchlaufen.
- Die Jugendlichen lernen die Prinzipien, denen Führungsrollen in der Gesellschaft unter liegen, kennen und können so frei entscheiden, wer ihre Anliegen vertreten soll. Lehrer sollen lediglich Anleitungen geben und als Bindeglied zur AYF dienen, deren Mitglieder die Fortschritte der Studenten beurteilen und evaluieren.
- Die Studenten/innen sollen in Gruppen Präsentationen für lokale Unternehmen erarbeiten und einem Komitee aus Geberorganisationen, lokalen Geschäftsleuten und dem entsprechenden AYF-Partner Vertreter vorführen. Die Gruppenmitglieder, die festgelegten Kriterien erfüllt haben, erhalten "Kredit Sticker", der den Umfang der erworbenen Fähigkeiten und Kenntnisse wiedergibt, und der Bestandteil des Zertifikats ist.
- Mindestens einmal im Jahr erhalten die Geberorganisationen einen Bericht über die Fortschritte der geförderten Personen.
- Programmteilnehmer müssen sich verpflichten, die Ausbildung zu beenden, Arbeitsverhältnisse zu sichern und eine minimale prozentuale Abgabe ihres Einkommens an den AYF Bildung Stipendium Fonds während des ersten Berufsjahres zu leisten, um ihrerseits dazu beizutragen, daß weitere be-nachteiligte Jugendliche an dem Programm teilnehmen können.
- Diejenigen, die an dem Programm teilgenommen und es erfolgreich absolviert haben, werden "AYF und Partner Alumni" genannt.